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So macht sich Barmstedts Bürgermeisterin für Stadt und Region stark

Kleine und größere Projekte werden von der Aktivregion Holsteiner Auenland finanziell gefördert. Das Besondere daran: Auch Privatpersonen können Anträge stellen. Barmstedts Bürgermeisterin Heike Döpke kommt selten ins Schwärmen, aber beim Thema Holsteiner Auenland und dessen Regionalbudget kann sie nicht anders: „Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Damit haben wir schon sehr schöne Projekte umsetzen können. Und es folgen noch viele weitere“.

Als Beispiel für geförderte Maßnahmen nennt sie die Sitztribüne am Sportplatz des SSV Rantzau oder die Anschaffung von Parkbänken für die Schlossinsel.

Verteilung von EU-Fördergeldern

Doch zunächst ein Blick auf das Holsteiner Auenland und seine Aufgabe, EU-Fördergelder zu verteilen. Hierzu wurde im April 2022 für die Förderperiode 2023 bis 2027 eine Strategie und damit die Vergaberichtlinien entwickelt. Diese werden von der Landesregierung geprüft, und nach Bewilligung erfolgt die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gelder durch das Holsteiner Auenland.

Auch kleine Projekte können gefördert werden

Dabei gibt es für größere Vorhaben das Grundbudget und eben das von Döpke genannte Regionalbudget. Hierzu erklärt sie: „Damit werden Kleinstprojekte mit Kosten von 2.000 Euro bis maximal 20.000 Euro mit bis zu 80 Prozent der Kosten gefördert.“ Interessant dabei sei, dass jeder Anträge stellen könne, also auch Privatpersonen. Eigentlich endet die Frist für Förderanträge am 28. Februar und die geförderten Projekte müssen zwischen April und September umgesetzt werden. „Doch es lohnt sich auch jetzt noch anzufragen“, so Döpke. Ihre Begründung: „Wenn Projekte mit Zusage nicht umgesetzt werden können, rücken andere nach, es lohnt sich also immer, einen Antrag auf Förderung zu stellen.“
Jedes Projekt wird vom Regionalbüro geprüft, bewertet und mit einer Stellungnahme dem Vereinsvorstand und dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt. Barmstedts Bürgermeisterin als stellvertretende Vorsitzende kann bei Anträgen aus Barmstedt die Gegebenheiten vor Ort erläutern und Anträgen damit zum Erfolg verhelfen.

Von der Küche zum Aufenthaltsraum

Als Beispiel nennt sie die Galerie III auf der Schlossinsel: Hier gab es eine alte Küche, die mehr als Werkraum genutzt wurde. Daraus wurde ein Aufenthaltsraum, in dem auch Kurse stattfinden. Der Ersatz einer Küche wäre nicht gefördert worden. So etwas bei der Prüfung erklären zu können, hilft.“ Und Döpke kann auf weitere Barmstedter Projekte verweisen: Weihnachtsbeleuchtung, Stadtmarketingkonzept, Skateranlage, KJR-Boulderwand und die OutdoorFitnessanlage des BMTV am Rantzauer See, alles Projekte aus dem Grundbudget. Dazu gehörte auch ein privater Antrag zum Umbau und Einrichtung des Unverpacktladens. Etliche Barmstedter Projekte haben profitiert. Etliche Barmstedter Anträge auch zum kleineren Regionalbudget wurden schon bewilligt: Aufwertung des Sinnesgartens des Seniorenheims Barmstedt/Rantzau, moderne Veranstaltungstechnik in der Jugendbildungsstätte oder auch weniger Tannenbäume und dafür mehr Weihnachtsbeleuchtung im Rathaus.

Döpkes jüngster Antrag bezieht sich auf Fördermittel für die Kosten zur Erarbeitung eines Konzeptes für den Roissy-enBrie-Platz und dessen Umfeld. „Der Parkplatz mit seinen Stellflächen für Campingwagen ist nicht schön“, erklärt sie. Hier liege der Zugang zum Hotel und Restaurant Seegarten, der Eingang der Minigolfanlage sowie der Durchgang zum See. Döpke: „Wir brauchen ein Freiflächenkonzept mit dem Ziel einer Verschönerung des Stellplatzes für Wohnwagen und eine sinnvolle Wegeführung mit Verbindung zur Innenstadt. Und Barmstedt braucht Fördermittel.“
Die Vergaberichtlinien betonen, dass der Nachhaltigkeitsschwerpunkt in den nächsten Jahren auf ökologische nachhaltige Mobilität und Ressourcenschutz gelegt wird und sozial nachhaltige Kinder- und Jugendförderung verstärkt Beachtung finden wird.

Döpke freut sich über jeden Antrag

„Da passen wir voll rein“, so Döpke. „Ich kann jedem nur Mut machen, einen Antrag für sein Projekt zu stellen. Es gibt immer noch Restmittel und ich freu mich über jeden Antrag aus Barmstedt und seinem Umland. Mit diesen Fördergeldern können wirklich schöne Projekte umgesetzt werden."

 

Quelle: shz vom 01.08.2022

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Datum: 08. November 2022, 14:00

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