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Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) im Pinneberger Baumschulland“ gestartet

Umweltpädagogin Jana Stoppel beginnt ihre Arbeit

Ganz nach dem Motto „Man schützt nur, was man liebt – man liebt nur, was man kennt“ von Konrad Lorenz widmet sich der Förderverein Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) im Kreis Pinneberg. „Das Pinneberger Baumschulland ist eine über 250 Jahre gewachsene lebendige Kulturlandschaft. Seine Erzeugnisse – Bäume und Gehölze für Stadt, Garten, Landschaft und Wald – erfahren in Zeiten des Klimawandels steigende Bedeutung und Wertschätzung. Wir sind sehr dankbar, dass wir dies Dank der Projektförderung nun professionell vermitteln können“, so Dr. Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins.

Die AktivRegionen „Holsteiner Auenland“ und „Pinneberger Marsch und Geest“ haben gemeinsam mit dem Kreis Pinneberg diese Idee aufgegriffen und fördern gemeinsam ein neuartiges Umweltbildungsprojekt. Zum Projektstart überbrachten Hans-Jürgen Kütbach, Vorsitzender der AktivRegion Holsteiner Auenland, und Ann-Cathrin Langhinrichs vom Kreis Pinneberg Grußworte.

Mit Jana Stoppel konnte der Förderverein eine Umweltpädagogin gewinnen, die das Pinneberger Baumschulland stärker in den Fokus der Menschen  rücken möchte. Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die Entwicklung von Angeboten für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. „Frau Stoppel verfügt bereits über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung“, so Schoppa. Ziel des Projektes ist es, pro Jahr etwa zehn Schulklassen und zehn Kindergartengruppen zu erreichen. Dabei sollen sowohl mobile Angebote als auch interessante Angebote mit den Projektbeteiligten entwickelt werden. Partner des Projektes sind: der Landesverband S-H im Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Ellerhoop, das Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer S-H, Ellerhoop, Kordes Rosen, Klein Offenseth-Sparrieshoop, die Baumschule Hachmann, Barmstedt, das Deutsche Baumschulmuseum, Pinneberg, Hermann Cordes Baumschulen, Holm sowie das Elbmarschenhaus (Integrierte Station Unterelbe), Haseldorf.

Die Stelle beim Förderverein ist auf zwei Jahre befristet und wird von den AktivRegionen Holsteiner Auenland und Pinneberger Marsch und Geest mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung der ländlichen Räume (ELER) gefördert. Darüber hinaus wird das Projekt vom Kreis Pinneberg mit 24.000 Euro unterstützt. Als Projektpartner und Drittmittelgeber engagieren sich der Landesverband SH im Bund deutscher Baumschulen e.V., das Deutsche Baumschulmuseum sowie das Gartenbauzentrum der Landwirtschaftskammer SH. Die beiden Vorsitzenden der AktivRegionen Hans-Jürgen Kütbach und Dr. Frank Schoppa zeigen sich erfreut über das gemeinsame Projekt: „Wieder einmal zeigt sich, wie gut die AktivRegionen zusammenarbeiten und wie wichtig Kooperationen und Verflechtungen für derartige Projekte sind“, so Kütbach.

„Ich freue mich darauf, meine Erfahrung in der Museumspädagogik nun mit dem Thema Nachhaltigkeit verbinden zu können“, sagt Jana Stoppel, Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) im Pinneberger Baumschulland. „Derzeit arbeite ich daran, mein Wissen über die Wichtigkeit der Arbeit der Baumschulen im Hinblick auf die Bewältigung der zukünftigen Klimaextreme in passende und kindgerechte Sprache zu bringen und daraus spannende und interessante Programme zu Themen nachhaltiger Entwicklung zu entwickeln.“

Das Projekt und Jana Stoppel sind erreichbar unter

 

Zur Person Jana Stoppel

Nach dem Studium der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie und der erfolgreichen Teilnahme an der Zusatzqualifikation Museumsmanagement an der Universität Hamburg, arbeitete Jana Stoppel als freie Museumspädagogin in verschiedenen Museen. Für diese Tätigkeit und die Freiberuflichkeit führte Stoppel zahlreiche museumspädagogische Programme aus, die sie zum großen Teil selbst entwickelte und konzipierte. Die Programme, Vorträge und Führungen umfassten verschiedene Themenbereiche, wie zum Beispiel archäologische Programme von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Diese richteten sich vor allem an Kinder, Jugendliche und Familien. Im Zuge der Inklusionsbemühungen der Museen, entwickelte sie zusammen mit fachspezifischen Ansprechpartner*innen auch Spezialprogramme, u.a. für Demenzkranke. Bereits vor einigen Jahren begann Stoppel damit ein nachhaltiges Zero Waste - Programme zu entwickeln, bei dem mit „steinzeitlichen“ Mitteln einfache Einkaufsnetze handgeknüpft werden.

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