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Startschuss für Dörps-Kampus

Landesweites Modellvorhaben nimmt in einem Jahr Betrieb auf / Kindergarten und Grundschule unter einem Dach

HENNSTEDT Kinder von eins bis elf optimal fördern - das soll in Hennstedt unter dem Dach des neuen Dörps-KampusWirklichkeitwerden. Für das Projekt fiel gestern Morgen der offizielle Startschuss für die Bauaktivitäten. Ab übernächstem Schuljahr soll der gemeinsame Betrieb dort aufgenommen werden. „Der bisherige Zeitplan war sportlich, aber wir haben es hinbekommen“, sagte Klaus Rehder. Jetzt hofft der Hennstedter Bürgermeister, dass auch die Bauphase erfolgreichverläuft. Bauherr ist der Schulverband Hennstedt, dem auch die Nachbargemeinden Silzen, Lockstedt, Poyenberg und Wiedenborstel angehören.

1,4 Millionen Euro sind veranschlagt, als Zuschuss gibt es eine Million Euro, die vor allem das Land (750000 Euro) zahlt. Grund des spendablen Verhaltens: Das Land hat den Dörps-Kampus zum Leitprojekt erkoren, es sieht das Vorhaben als modellhaft für die Entwicklung des ländlichen Raumes an. Die restlichen Kosten teilen sich die fünf beteiligten Gemeinden nach ihrer Einwohnerzahl.

Ein Ausgangspunkt der Überlegungen für die Bürgermeister war vor einigen Jahren das zu geringe Angebot der Kinderstube Hennstedt Meezen mit nur 19,5 Betreuungsstunden pro Woche, „es war nicht ausreichend“, so Rehder. Über die AktivRegion Holsteiner Auenland sei dann eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden, herausgekommen sei ein Leitprojekt mit einem guten Konzept „Projekt 1.11 – Kinder optimal fördern von 1 bis 11“, das Kiel überzeugt habe. Die Kommunen erhoffen sich vom Dörps-Kampus eine langfristige Sicherung ihres Bildungsstandortes. Die Kinder sollen vom ersten bis zum elften Lebensjahr durchgängig an einem Standort betreut und Eltern über die gesamte Zeit gemeinsam beraten werden. Die Kita kann künftig Sporthalle, Werkraum und Lehrküche der Schule mitnutzen, die musikalische Bildung von Schule und Kita wird zukünftig im angrenzenden Dörpshus stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus der Gemeinde wird in das Konzept als Versammlungs- und Beratungsstätte integriert. Um all das zu ermöglichen, wird eine bauliche Verbindung von Dörpshus zur Schule geschaffen und an die Schule wird in L-Form ein Kindergartentrakt mit angebaut. Dort sollen später eine Ü-3-Gruppe mit 20 Plätzen und eine U-3-Gruppe mit zehn Plätzen ihr Zuhause finden. Träger des Kindergartenteils wird die Kirchengemeinde Kellinghusen sein, die bisher auch die Kinderstube betreibt. Um den Betrieb weiterhin zu gewährleisten, unterschrieben die beteiligten Bürgermeister sowie Günter König, Vorsitzender des Kellinghusener Kirchengemeinderates, gestern auch die entsprechenden Verträge.

Quelle: Norddeutsche Rundschau, 11. Juli 2018

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