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Immer mehr Kinder brauchen Hilfe

Der Schulverband Bad Bramstedt will die zunächst vom Land geförderte Kooperationserziehung auf eigene Rechnung für mindestens zwei Jahre mit der Ambulanten und teilstationären Suchthilfe (ATS) weiterführen. Grund: Immer mehr Kinder benötigen Hilfe beim Übergang von Kita zu Grundschule.

Anfang 2018 startete in Bad Bramstedt die Kooperationserziehung. Quelle: Frank Rumpenhorst/Symbolfoto

Bad Bramstedt - Beschlossen wurde die Fortsetzung zunächst von den beiden Fachausschüssen des Verbandes. Auch die Vertreterversammlung muss noch zustimmen. Solange das nicht geschehen ist, wurde über die Kosten Schweigen vereinbart.

Die beiden Ausschüsse hatten zunächst einen Vortrag von ATS-Regionalleiterin Judith Maiwald gehört, der einigen Mitgliedern für Erstaunen sorgte. Die Zahl der betreuten Kinder war im zweiten Jahr sprunghaft angestiegen, von 28 auf 43. Bei rund 190 Kindern, die dieses Jahr eingeschult werden, sind das gut 22 Prozent.

„Welche Arbeit wird in den Kitas geleistet, dass wir solch einen hohen Prozentsatz haben?“, fragte Fuhlendorfs Bürgermeister Jürgen Schümann. Maiwald antwortete, daran seien nicht die Erzieherinnen Schuld sondern eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung. „Die Kinder sind heute anders als noch vor zehn Jahren.“ Ein wesentlicher Grund sei, dass beide Elternteile berufstätig sind. „Die Erzieherinnen haben gar keine Zeit zu einer individuellen Förderung“, so Maiwald

Schulleiterin Franziska Frahm-Fischer bestätigte die Entwicklung. „Ich bin seit 25 Jahren Lehrerin. Wir merken auch, dass sich die Kinder verändert haben“, sagte die Leiterin der Grundschule am Storchennest.

Auch Bad Bramstedts Bürgermeisterin Jeske plädierte für die Fortsetzung: „Eltern, die beide berufstätig sind, sind leicht überfordert mit der Situation. Die Kinder werden dann abends vor den Fernseher gesetzt anstatt mit ihnen zu spielen. Trotz der hohen finanziellen Belastung müssen wir uns die Kooperationserziehung leisten.“ 

Die beiden Ausschüsse beschlossen, die Kooperationserziehung für zwei Jahre fortzusetzen. Nach einem Jahr soll dann geprüft werden, ob der Bedarf, den die Kitas anmelden, weiter gestiegen ist. Dann soll, wie von der ATS gewünscht, eine weitere halbe Stelle hinzukommen. 

 

Quelle: Kieler Nachrichten, 09.07.2019

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