Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

  • 04821 94 96 32 30

Starthilfe für Investitionen

Amt Kellinghusen profitiert über die AktivRegion Holsteiner Auenland von EU-Fördergeldern.

Sehen das Holsteiner Auenland auf einem guten Weg (v.l.): Arne Nico Karge, Heike Döpke, Katharina Glockner und Hans-Jürgen Kütbach.

Sehen das Holsteiner Auenland auf einem guten Weg (v.l.): Arne Nico Karge, Heike Döpke, Katharina Glockner und Hans-Jürgen Kütbach (Foto: Joachim Möller)

Kellinghusen | Dörpscampus Hennstedt, Bürgerbus Kellinghusen oder Mehrgenerationenhaus Wulfsmoor – Gelder der Europäischen Union machen diese Projekte möglich. Über die AktivRegion Holsteiner Auenland fließen die Fördermittel in die hiesige Region. In der laufenden Förderperiode 2015 bis 2020 wurden bisher 44 Projekte beschlossen, davon allein zwölf in der vergangene zwölf Monaten.

Hinzu kommen einige Großprojekte, für die die AktivRegion andere EU-Töpfe angezapft hat. Insgesamt sind seit 2015 insgesamt 6,1 Millionen Euro in die Kommunen des Holsteiner Auenlandes geflossen. Mit Eigenmitteln sind so Investitionen von knapp 20 Millionen Euro ausgelöst worden.

Diese Bilanz zog der Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Kütbach während der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins, dem neben Kommunen aus den Kreisen Segeberg und Pinneberg auch sämtliche Gemeinden des Amtes Kellinghusen angehören.

Schwerpunkt ist das so genannte Grundbudget mit 2,9 Millionen Euro für fünf Jahre. Hier fördert das Auenland Projekte aus den vier Bereichen Innovation und Wachstum, Klimawandel und Energie, nachhaltige Daseinsvorsorge und Bildung. „Für künftige Projekte haben wir jetzt noch ein offenes Grundbudget in Höhe von 692.000 Euro“, sagt Katharina Glockner vom Itzehoer Planungsbüro Region Nord, die zusammen mit Arne Nico Karge die Geschäftsstelle des Vereins leitet.

Zuschuss zur Daseinsvorsorge

Ein Drittel des gesamten Grundbudgets (920.000 Euro) ist allein für die Daseinsvorsorge reserviert. Darin enthalten sind aus dem Amt Kellinghusen unter anderem die Schulhofumgestaltung der Wilhelm-Käber-Schule in Hohenlockstedt (50.000 Euro), neue Begegnungsstätte der Kirchengemeinde Kellinghusen (100.000 Euro), Gemeinschaftshaus Sarlhusen (100.000 Euro) und Brücke in Wulfsmoor (31.000 Euro). Bis 2020 stehen hier nur noch 83.000 Euro zur Verfügung.

Mehr Geld zum Verteilen gibt es nach Angaben von Katharina Glockner noch im Bereich Bildung. „Aufgrund uns selbst auferlegter Voraussetzungen gibt es bisher nur zwei Projekte.“ Jetzt seien die Kriterien etwas aufgeweicht worden, so dass die Regionalmanagerin auf weitere Projekte hofft.

Weniger Geld durch Brexit

Hans-Jürgen Kütbach, der zusammen mit der Barmstedter Bürgermeisterin Heike Döpke und dem Leitenden Verwaltungsbeamten Jürgen Rebien aus Kellinghusen den Vorstand bildet, lobt die „belastbare und gute Zusammenarbeit“ innerhalb der AktivRegion und hofft, diese fortsetzen zu können. „Allerdings gibt es für die kommende Förderperiode noch einige Fragezeichen“, sagte er. Dies betreffe vor allem die Finanzausstattung, die nach dem zu erwartenden Brexit noch festgelegt werden müsse. Katharina Glockner geht von einer bis zu 15-prozentigen Kürzung der Gelder aus.

Die gute Nachricht laut Kütbach: Das alte EU-Parlament will das so genannte Leader-Prinzip, nach dem die Förderschwerpunkte in den Regionen selbst festgelegt werden, beibehalten. „Die Basis entwickelt die Strategie.“ Durch die späten Entscheidungen werde es allerdings dauern, bis die Gelder der neuen Förderperiode in der Region ankommen. „Bis der erste Euro ausgegeben werden kann, könnte es drei Jahre dauern.“

Für 2020 gibt es jedoch noch ein Extra-Budget, für das sich die Mitgliederversammlung jetzt entschieden hat. Aus dem Topf „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur & Küstenschutz“ werden dem Holsteiner Auenland 180.000 Euro zur Verfügung gestellt, 20.000 Euro steuert die AktivRegion an Eigenmitteln bei.

Gefördert werden sollen Kleinstprojekte, deren Gesamtkosten nicht über 20.000 Euro liegen. Darunter fallen die Gestaltung von dörflichen Plätzen, Wegen und Freiflächen, Schaffung von Naherholgseinrichtungen, Investitionen von Kleinstunternehmen und Abriss von Bausubstanzen im Dorf-Innenbereich.

Die Fördermittel können Ämter und Kommunen in Anspruch nehmen, aber auch Vereine und Privatpersonen. Der Startschuss für das neue Regionalbudget fällt im September/Oktober, bis Ende Februar 2020 können dann Anträge eingereicht werden.

 

Quelle: Norddeutsche Rundschau, 12. Juli 2019

Aktuelles

Hier wird Lernen zum Erlebnis

Kreis bietet 60 Orte für den Unterricht abseits von Tafel, Tablet und Klassenraum und ist Vorreiter im Norden

weiter...

16. Projektbeiratssitzung

Die nächste Sitzung des Projektbeirates findet statt am Dienstag, den 05.11.2019 von 16:00 bis 18:00 Uhr im Saal des Rathauses der Stadt Barmstedt, Am Markt 1, 25355 Barmstedt!

weiter...

Bildungslandkarte des Keis Segeberg verö…

Der Kreis Segeberg hat eine Bildunsgkarte mit 60 außerschulischen Lernorten im Kreisgebiet veröffentlicht.

weiter...

"Mutige Entscheidung"

Dörpskampus in Hennstedt eingeweiht / Schule, Kita und Dorfhaus jetzt an einem Standort

weiter...

„Neues Leben auf alten Höfen“

Das Beratungsangebot des Kreises Steinburg für Eigentümer alter landwirtschaftlicher Betriebe wird sehr gut angenommen.  

weiter...

Geld sprudelt für viele Projekte

Es gibt gute Ideen, die scheitern am Ende an der Finanzierung – oder am Mut, diese anzugehen. Für solche Fälle gibt es die Aktivregionen, 22 davon alleine in Schleswig-Holstein. Für Bad Bramstedt und Umgebung ist die Aktivregion Holsteiner Auenland zuständig. Vergeben wird EU-Geld.

weiter...

Fünf Gemeinden legen für Dörpskampus zus…

Hennstedt und vier Nachbargemeinden haben Döprskampus auf die Beine gestellt – ein Modelprojekt im Land.

weiter...

Starthilfe für Investitionen

Amt Kellinghusen profitiert über die AktivRegion Holsteiner Auenland von EU-Fördergeldern.

weiter...

Immer mehr Kinder brauchen Hilfe

Der Schulverband Bad Bramstedt will die zunächst vom Land geförderte Kooperationserziehung auf eigene Rechnung für mindestens zwei Jahre mit der Ambulanten und teilstationären Suchthilfe (ATS) weiterführen. Grund: Immer mehr Kinder benötigen Hilfe beim Übergang von Kita zu Grundschule.

weiter...

Kletterspaß im Niedrigseilgarten

Die Kinder stürmten die neue Einrichtung nach der offiziellen Freigabe und testeten sie nach allen Maßstäben auf Tauglichkeit und Spaßfaktor.

weiter...

Termine

05
Nov
Barmstedt, Am Markt 1 (Saal)
Datum: 05. November 2019, 16:00

05
Nov
Barmstedt, Am Markt 1 (Saal)
Datum: 05. November 2019, 18:30

ELER-Bund-Land-Logo2012logo-LEADERLogo-AktivRegion SH