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Fünf Gemeinden legen für Dörpskampus zusammen

Hennstedt und vier Nachbargemeinden haben Döprskampus auf die Beine gestellt – ein Modelprojekt im Land.

 

Hennstedt | Fünf kleine Dörfer haben ein Millionenobjekt auf den Weg gebracht – den Dörpskampus in Hennstedt. Vor gut einem Jahr erfolgte der erste Spatenstich, jetzt ist der Bau fast vollendet. Offizielle Einweihung ist am 8. August, die Bürger können sich die Betreuungseinrichtung zwei Tage später ansehen.

Kita, Dorfhaus und Schule integriert

Mit dem Dörpskampus wird eine räumlich wie pädagogisch eng verzahnte Betreuung für Ein- bis Elfjährige angeboten. Zur bestehenden Grundschule kam deshalb eine neue Kindertagesstätte, außerdem wurden das benachbarte Dorfhaus sowie die Schule integriert und teilweise renoviert.

Zeitrahmen und Kalkulation eingehalten

„Wir haben unseren Bauzeitenplan exakt eingehalten“, lobt Hennstedts Bürgermeister Klaus Rehder die am Bau beteiligten Firmen. „Ein Gewerk baute auf das andere auf.“ Und mit den Finanzen sei man fast hingekommen. 1,4 Millionen Euro seien zu Beginn geschätzt worden, die endgültigen Kosten lägen bei 1,6 Millionen Euro. „Das ist hauptsächlich der Innentechnik geschuldet.“ Ohne Förderung hätte das Projekt allerdings nicht gebaut werden können, sagt Rehder. 1,05 Millionen Euro gibt es als Zuschuss, überwiegend vom Land.

Modellhaftes Projekt

Dort wurde das Projekt als Modellvorhaben für die ländliche Entwicklung eingestuft. Die restliche Summe teilen sich die Gemeinden des Schulverbandes Hennstedt (neben Hennstedt noch Lockstedt, Poyenberg, Silzen und Wiedenborstel) nach Einwohnerzahl.

Ausgangspunkt des Dörpskampus war vor einigen Jahren das zu geringe Angebot der Kinderstube Hennstedt-Meezen mit nur 19,5 Betreuungsstunden pro Woche.

Über die Aktivregion Holsteiner Auenland wurde daraufhin das „Projekt 1.11“ geboren, eine Betreuungseinrichtung für Kinder vom ersten bis elften Lebensjahr an einem Standort.

Notwendig dafür war vor allem der Neubau des Kindertagesstätte, die direkt an die vorhandene Grundschule angebaut wurde. Dort gibt es jetzt Platz für 30 Mädchen und Jungen in zwei Gruppen. „Wir freuen uns auf den Start im August“, sagt Kita-Leiterin Birte Wrage, die zurzeit noch mit Einräumen beschäftigt ist. Zusammen mit vier Kolleginnen wird sie in der Einrichtung, die von der evangelischen Kirchengemeinde Kellinghusen betrieben wird, arbeiten.

Konzept soll mit Leben gefüllt werden

Um ein Zusammenwachsen von Kita und Schule zu erreichen, wird die renovierte Schulmensa von beiden Einrichtungen genutzt werden. Die größeren Kita-Kinder und die Grundschüler haben darüber hinaus denselben Pausenbereich. „Es soll sich ein möglichst großer Kontakt zwischen den Kindern entwickeln“, sagt der Bürgermeister.

Erneuert wurde die Schulküche. Diese soll auch verstärkt für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden, unter anderem für Kochkurse. Integriert in das Gesamtkonzept ist laut Rehder darüber hinaus das Dorfhaus, das bereits von einigen Gruppen (Pilates, Landfrauen) genutzt wird. „Das Haus soll weiter als Treffpunkt ausgebaut werden. Dafür müssen wir jedoch noch werben, damit das Konzept mit leben gefüllt wird.“


Quelle: Norddeutsche Rundschau, 19. Juli 2019

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