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"Mutige Entscheidung"

Dörpskampus in Hennstedt eingeweiht / Schule, Kita und Dorfhaus jetzt an einem Standort

HENNSTEDT „Hier möchte ich auch noch einmal Kind sein“ – diesen Wunsch äußerten etliche erwachsene Besucher beim Rundgang durch die neue Kita. Anlässlich der Einweihung des Dörpskampus präsentierte Leiterin Birte Wrage die Einrichtung mit viel Raum zum Spielen, Lesen und Ruhen. Insgesamt 32 Kinder werden in zeitgemäß gestalteten Räumen dort jetzt erste Schritte in die Selbständigkeit tun.

Insgesamt besteht der Dörpskampus aus einem Gebäudeensemble mit Grundschule und Kita Anbau inklusive vergrößertem Parkplatz sowie dem Dorfhaus, welches durch einen überdachten Weg angebunden ist. Das interkommunal und generationsübergreifend arbeitende Pilotprojekt Dörpskampus steht für Bildung an einem Ort und für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum.

Die neue Form der Zusammenarbeit ermöglicht es jungen Familien, Kinder im Alter von bereits einem Jahr in kompetente Hände zu geben. Von der Kita wächst der Nachwuchs in das Grundschulleben hinein, die ältere Generation schließlich ist mit vielfältigen Aktivitäten im Dorfhaus oder in der modernen Mensa beteiligt.

Fünf Gemeinden an einem Strang

Viel Lob und Anerkennung für die „mutige Entscheidung“ hörten während der Einweihungsfeier die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Hennstedt, Lockstedt, Poyenberg, Silzen und Wiedenborstel. Einen dicken Applaus erhielt auch der Bauherr Schulverband Hennstedt und Umgebung mit der Vorsitzenden Frauke Harders-Stäcker.

Klaus Rehder, Bürgermeister der Standortgemeinde Hennstedt, schaute noch einmal zurück: Geboren worden sei die Idee vor einigen Jahren aus der schieren Not heraus. Die örtliche Spielstube konnte mit ihrem zeitlich begrenzten Angebot nicht leisten, was berufstätige Eltern wünschten. So sei der jüngste Nachwuchs in andere Einrichtungen abgewandert, fand dort einen Freundeskreis und folgte dem auch in andere Schulen. Dafür hatten die Gemeinden nicht nur Kostenbeiträge zu entrichten. Bei rückgängigen Schülerzahlen mussten sie obendrein um das Überleben ihrer Grundschule fürchten. In Form gegossen wurde die Bürgermeister-Idee über die Aktivregion Auenland vom Büro Region Nord mit Olaf Prüß. „Dass wir im Auswahlverfahren konkurrenzfähig waren, haben wir Olaf Prüß zu verdanken“, sagte Rehder. Für die Investition in Höhe von 1,4 Millionen Euro seien schließlich gut eine Million Euro Fördermittel von Kreis, Land und EU geflossen. Die verbleibende Summe teilen sich die fünf Gemeinden des Schulverbands.

Starke Nerven bewiesen letztlich das Schulteamunter Leitung von Heike Reese und die Erst- bis Viertklässler bei der Arbeit unter Baulärm, Glück und Erfolg wünschten dem Pilotprojekt stellvertretender Kreispräsident Volker Susemihl, Pastor Holger Pentzien als Vertreter des Kita-Trägers Kirchengemeinde Kellinghusen sowie Amtsvorsteher Clemens Preine.

Schon der Bau des Dorfhauses zielte seinerzeit darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern, erinnerte Verena Boehnke vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. Mit dem Dörpskampus sei nun ein weiterer Schritt in diese Richtung gelungen. Wichtig sei nun, dass alle Beteiligten sagen: „Es hat sich gelohnt.“

Quelle: Glückstädter Fortuna 10. August 2019

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