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"Das Projekt hat mir die Augen geöffnet"

Boostedter Schüler befassen sich im Rahmen eines Projektes mit Haltungsbedingungen von Tieren und fairer Kleidung.

Boostedt | Ich habe Bilder gesehen, die einfach nur abstoßend sind. Ich werde definitiv öfter Bio-Fleisch essen“, sagte Kiara-Anique Paschen (15). Die Boostedterin aus dem neunten Jahrgang der Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt (GGS) hat in dieser Woche die Welt ein bisschen besser machen wollen. „Wir haben uns mit der ‚Fleischampel‘ beschäftigt, die auf die Haltungsbedingungen der Tiere aufmerksam macht. Leider gibt es die nicht für Aufschnitt, und daran möchten wir weiter arbeiten. Denn Tiere müssen gut gehalten werden“, forderte Mitstreiterin Liliana Porath (14).

Die beiden Schülerinnen haben wie ihr gesamter Jahrgang beim Projekt „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“ mitgewirkt, das von der Aktiv-Region Holsteiner Auenland und der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz SH (EKSH) gefördert wurde.

Ergebnisse wurden präsentiert

Die GGS war die erste Schule in der Holsteiner Aktivregion, die von der neuen Förderung profitiert hat. Gestern präsentierten die Arbeitsgruppen vor politischen Entscheidungsträgern und dem zehnten Jahrgang ihre Ergebnisse.

Geschäft für faire Kleidung gibt es im Kreis nicht

Mit großer Begeisterung schilderten Adilje Rasitovis (16), Niclas Kahnert (14) und Raehan Jamshidi (14) ihre Recherchen zu fair gehandelter Kleidung. „Das hat mir die Augen geöffnet, wie wenig die Arbeiter in den Fabriken der Modemarken verdienen und wie sehr sie leiden, nur damit wir vermeintlich tolle Kleidung tragen“, sagte Niclas. Adilje berichtete: „Wir wussten nicht, dass es Alternativen zu den üblichen Klamotten gibt. Das Problem ist, dass fair gehandelte Kleidung teurer ist und viel zu unbekannt. Dennoch waren wir überrascht, dass bei einer Umfrage in Boostedt viele bereit wären, mehr Geld für faire Kleidung zu bezahlen. Doch es gibt im Kreis weit und breit kein Geschäft.“

Daher will die Gruppe dran bleiben, so Niclas: „Wir haben bei der Schulleiterin einen Antrag gestellt, an einem Tag das Thema groß vorzustellen und wollen dafür auch ein Bekleidungsgeschäft einladen.“ Adiljes Blick hat sich durch die Projektwoche geschärft:„Mir ist heute aufgefallen, dass meine Jeans ‚made in Bangladesh‘ ist – da habe ich mich beim Anziehen direkt schlecht gefühlt.“

Politik schlägt Gründung eines Jugendbeirates vor

Bei Vertretern von Politik und Wirtschaft kamen die Konzepte gut an. „Wir sind angewiesen auf eure tollen Beiträge, gründet einen Jugendbeirat“, schlug Wolfgang Brückner (CDU) vor.

Quelle: SHZ.de, 15. November 2019

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