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Gastro-Gründer gesucht: In Westerhorn soll neues Leben in das Dorfzentrum ziehen

Das Bahnhofsgebäude und die alte Gaststätte hatte Kay Sierk sich vorgenommen. Ein Zwischenbericht von der Baustelle.


Westerhorn | Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf das grüne Warenhaus von Bauherr Kay Sierk. Der 51-Jährige hatte im Westerhorner Dorfzentrum direkt neben der Bahnlinie Hamburg-Kiel die alte Gaststätte und das Bahnhofsgebäude gekauft, um auf dem Areal ein neues, schmuckes und vor allem lebendiges Dorfzentrum entstehen zu lassen.

Der Plan: Gebäude sanieren

Erst wurde der Bahnhof mit einem neuen Dach wasserdicht gemacht, dann kam die Halle neben der Gaststätte an der Reihe. Unter Regie von Architekt Dirk Salehi-Jens wurde das Gebäude um etwa 1,50 Meter aufgestockt. Im Erdgeschoss ist seit der Fertigstellung Sierks grünes Warenhaus seiner Firma Otto Frauen mit einem Verkaufsraum von gut 160 Quadratmetern beheimatet.

„Im Obergeschoss gibt es zwei Single-Wohnungen, drei Wohnungen für Monteure sowie ein Büro“, erklärt Sierk. Auf die Umsetzung dieser Projekte hätten die zurückliegenden Corona-Wochen keinen Einfluss gehabt. Anders sehe es für die ehemaligen Räume der Gastwirtschaft im Erdgeschoss aus. Dort ist das Café Königsberg eingezogen, das schwer unter den Einschränkungen der Pandemie zu leiden hat.

Derzeit darf niemand an den Tischen im Café Platz nehmen. Lediglich der Außer-Haus-Verkauf bringt etwas Geld in die Kasse. Daher sucht Sierk nun nach Verstärkung. „Die Fläche der Bäckerei Königsberg soll zum Café Dauenhof erweitert werden“, erläutert er.

"Eine nach gastronomischen Standards voll eingerichtete Küche, ein heller und einladender Gastraum sowie Lagermöglichkeiten stehen dem Betreiber zur Verfügung." Kay Sierk

Ziel sei es, „einen Treffpunkt für die Gemeinde zu schaffen“. Es sollen regionale Speisen und Backwaren nach traditionellen Handwerk angeboten werden. „Für Quereinsteiger und Existenzgründer bieten wir professionelle Hilfe durch die Firma Genussagentur an“, so Sierk.

Interessenten können sich direkt bei ihm unter der Telefonnummer (0177) 5594250 oder per E-Mail melden.

„Eine Idee wäre eine zusätzliche Eisdiele“, sagt Sierk, der den Gebäudekomplex gerade um eine Lagerhalle mit gut 200 Quadratmeter Fläche erweitert. Aufgebaut wird sie hinter dem Warenhaus. „Genutzt werden soll sie für das grüne Warenhaus“, erklärt Sierk. Als nächstes sollen Hochregale und Rolltore montiert werden. Neu ist die Halle übrigens nicht. „Sie gehörte vorher zum ehemaligen Torfwerk Westerhorn“, erklärt der Bauherr.

Im Sommer soll der Wohnbereich fertig werden

Weiter gehen parallel auch die Arbeiten am alten Bahnhofsgebäude. „Oben kommt eine 60-Quadratmeter-Wohnung rein, die wird im Sommer fertig sein“, kündigt Sierk an. Gerade sei man unten dabei, Beton zu schütten, „dann kommen die alten aufgearbeiteten Fenster wieder rein“.
Schon lange hat Sierk den Wunsch, dass im Erdgeschoss einmal ein Fahrradhändler einziehen möge. „Momentan haben wir einen entsprechenden Interessenten“, so Sierk. Passen würde es gut, plant die Gemeinde doch in unmittelbarer Nachbarschaft neben den Gleisen moderne Fahrradständer für Pendler. In dem kleinen Bahnhofsanbau an der Straße sollen nach Sierks Plänen einmal Lager und Büro entstehen. „Wenn alles nach Plan läuft, werden alle Baumaßnahmen noch in diesem Jahr fertig“, kündigt er an.

Quelle: Barmstedter Zeitung, 12. Mai 2020

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