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Vernetztes Denken mit Preis gekrönt

Projekt der Wilhelm-Käber-Schule Hohenlockstedt gewinnt 2000 Euro / Schüler lernen sich mit Visionen und Ideen aktiv in ihrer Region einzubringen

 Foto: Hans-Werner Hansen

Hohenlockstedt „Da ist das Ding“, zitierte Jörn Gasterstedt, Schulleiter der Wilhelm-Käber-Schule (WKS), Ex-Keeper Oliver Kahn. Denn ehemalige Schüler der WKS nahmen Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro für das Projekt „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“ entgegen. Den Preis hatten die Jugendlichen bei einem Wettbewerb der AktivRegionen gewonnen.
Noch vor dem ersten Lockdown im Frühjahr hatten sich Schüler des zehnten Jahrgangs die Frage „Bock auf Zukunft?“ gestellt und sich an dem gemeinsamen Projekt von 16 AktivRegionen beteiligt - mit Erfolg, wie sich jetzt herausstellte. Die damaligen Zehntklässler Thobe Erps, Florin Krause, Nele Dreymann und Sarah Seifried belegten mit ihrem Projekt „Nord-Kög“ den zweiten Platz. Gasterstedt: „Das ist eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass sich 48 Schulen im Land mit über 100 Projekten an dem Wettbewerb beteiligten.“

„Es ist eine Schande, dass eine solche Idee nicht schon viel früher entwickelt wurde“, zeigte sich auch Hans-Werner Hansen, Projektleiter vom Institut für Vernetztes Denken Bredeneek (IfVD), begeistert von der Idee der Schüler. Sie wollen mit dem Projekt versuchen, die Region bekannter zu machen. „Die Idee ist, dass landwirtschaftliche Betriebe und Höfe unter anderem zweimal jährlich zu Verköstigungen oder einem Erlebnistag einladen und Informationen zum Anbau und zu regionalen Lebensmitteln an die Verbraucher weitergeben“, erklärten die Schüler. Sie präsentierten ihr ehrgeiziges Projekt noch einmal im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung. Hans-Werner Hansen: „So etwas gehört einfach in die Region.“

Begeistert zeigte sich auch Bürgermeister Wolfgang Wein: „Es ist toll, dass Jugendliche sich mit der Gegenwart auseinandersetzen.“ Und weiter: „Für eure ehemaligen Mitschüler, die hoffentlich an dem Projekt festhalten und es weiterführen werden, habt ihr die Messlatte ganz schön hoch gelegt.“ In dem Projekt gehe es um die Vernetzung der lokalen und regionalen Erzeuger und um die Einbindung der regionalen Erzeugnisse in den Schulalltag.

„Unser Ziel war, dass Jugendliche ihre Vorstellungen und Konzepte für eine nachhaltige Zukunft und Lösungen an der eigenen Schule im Rahmen einer Projektwoche erarbeiteten“, sagte Günter Kalin, Geschäftsführer des IfVD. „Außerdem wollen wir das Demokratieverständnis der jungen Menschen fördern und sie dazu bringen, sich aktiv in ihrer Region mit einzubringen.“ Abschließend versprach Schuleiter Gasterstedt, dass nicht nur das Sieger-Projekt an der Schüler weiter verfolgt werde. „Auch andere Visionen, Vorstellungen und Konzepte von Schülern unserer Klimawaldschule tragen zu einer nachhaltigen Zukunft bei – einige konnten bereits umgesetzt werden, an anderen sind wir noch dran.“ km

Quelle: SHZ, 12. Dezember 2020

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Projekt-Info
Die Projektwoche fand im Rahmen des Projekts „Jugend gestaltet nachhaltige Zukunft“ der AktivRegion statt, an dem mehr als 48 Schulen aus SchleswigHolstein teilnehmen. Das dreijährige Projekt (2018-2021) zielt auf die Förderung der Jugendbeteiligung. Im Rahmen von 48 verschiedenen Projektwochen werden etwa 2400 Schüler jeweils konkrete Herausforderungen aus der eigenen Region durch Einsatz des vernetzten Denkens kritisch reflektieren, anschließend Lösungsvorschläge entwickeln und diese den politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit präsentieren. Das Projekt wird gefördert durch 16 AktivRegionen, die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz SH und das Institut für Vernetztes Denken Bredeneek. Zudem unterstützen die Sparkassen und die Abfallwirtschaftsgesellschaften die Jugendbeteiligungsprojekte in SchleswigHolstein. Jährlich werden die drei besten Ideen prämiert.

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