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Hennstedt: Aus dem Tennisplatz wird ein Mehrgenerationenaktivfeld

Auch in Hennstedt ist der Tennisboom der Becker-Ära vorbei. Deshalb wird der ungenutzte Platz des SV Kickers jetzt umfunktioniert. In Eigenleistung.


Hennstedt |
In der Ära der Tennislegende Boris Becker brach auch in der Gemeinde Hennstedt ein Tennis-Boom aus. Auf dem Vereinsgelände des SV Kickers Hennstedt in der Schulstraße wurde daraufhin ein Tennisplatz errichtet. „Seit Jahren aber wird dieser gar nicht mehr genutzt und ist heute eigentlich ein richtiger Schandfleck“, sagt Vereinsvorsitzender Marvin Soth.

Jetzt entsteht dort ein Mehrgenerationenaktivfeld, das für Alt und Jung ein Treffpunkt werden soll. Auf einer Fläche von 18 mal 36 Metern ist neben einem Soccercourt mit zwei Toren und Kunstrasen auch ein Bouleplatz mit Unterstand sowie ein Kinderspielplatz mit Balancierstamm, Federwippe, Seiltunnel, Tellerbrücke und Federbalken vorgesehen. Das Beste aber: „Der komplette Platz wird in Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder errichtet“, freut sich Soth über das Engagement der Sportler.
 
Kostensteigerungen und Lieferengpässe
 
„Das wird auf jeden Fall eine Herausforderung – aber wir packen das.“ Gemeint sei damit auch das Finanzielle, räumt der Vereinsvorsitzende ein. „Zum einen explodieren derzeit gerade die Preise der Baustoffe, dringend benötigte Materialien dagegen haben Lieferengpässe.“ Dennoch zeigt er sich mit dem bisher Erreichten zufrieden. „Es wurden bereits Erdarbeiten ausgeführt, der rote Sand vom einstigen Tennisplatz ist bereits abgetragen.“
 
Bereicherung für die Gemeinde
 
Begeistert sind nicht nur die Sportler. Auch Bürgermeister Klaus Rehder und seine Kollegen aus den benachbarten Gemeinden waren sich einig, dass dieser frei zugängliche Platz eine Bereicherung für alle sei. Allerdings drängt die Zeit. Denn: „Bis zum 30. September muss das Projekt fertiggestellt sein, um Fördergelder zu erhalten“, sagt Soth. Die Aktivregion Holsteiner Auenland unterstützt den Bau aus dem Regionalbudget für Kleinprojekte. Hier dürfen die Gesamtkosten 20.000 Euro nicht überschreiten. In diesem Jahr kommen 16 Maßnahmen in den Genuss einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 80 Prozent der Kosten.
 
Quelle: SHZ, 3. Juli 2021

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