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Vorplatz wird zum Hingucker: Fahrradständer, Blumenbeete und fünf Findlinge für Bokeler Dörpstuv

Bisher war das Areal vor dem Dorfhaus eher unansehnlich. Nun haben es Gartenprofis und Steinmetze umgestaltet. Im Zentrum soll einmal eine bis zu fünf Meter hohe Kupfer-Felsenbirne stehen.

Bokel | Es ist schon fast sechs Jahre her, dass die Bokeler Dörpstuv feierlich eingeweiht wurde. Seither nutzen Gemeindeparlament, Vereine und auch Privatleute das Gebäude. Und der Platz hinter der Dörpstuv wurde auch bereits schmuck hergerichtet und unter anderem im Rahmen einer 72-Stunden-Aktion der Landjugend Hörnerkirchen mit einem Grillplatz samt Unterstand versehen. Nun wird auch der Vorplatz des Dorfhauses umgestaltet.
 
Projekt wird von der AktivRegion gefördert
 
Wo bisher Autos parkten und Unkraut spross, wurden gerade Beete angelegt und große Findlinge in Position gebracht. Gartengestalter und Steinmetze rückten an, um aus dem schmucklosen Areal einen Hingucker zu machen. Und das Beste: Die Aktion belastet die Gemeindekasse nur geringfügig. „80 Prozent des Projekts werden von der AktivRegion Auenland gefördert“, erklärt Bokels Bürgermeister Wolfgang Münster.

Einfach nach Lust und Laune drauflos gestalten durften die Gartenprofis nicht. Zum einen muss das gesamte Projekt unter 20.000 Euro kosten, zum anderen gab es klare Vorgaben. Ein kleiner Erdwall umfasst die Fläche, ein Baum soll noch gepflanzt werden, innen ist eine Rasenfläche geplant, und rund um den Baum sollen fünf Findlinge aus der Bokeler Heide platziert werden.
 
Stein-Gravuren erinnern an Bokels Geschichte
 
„Die Steine hat uns die Firma EKW aus Westerhorn gespendet“, verrät Münster. Die Mitglieder des Umweltausschusses hätten sie eigenhändig mit ausgesucht. „Einfach, weil alle an diesem Projekt hängen.“ Wohl auch, weil die Steine nicht bloß Steine sind. Zwei Steinmetze der Itzehoer Firma Kolbe haben jene Namen eingraviert, die Bokel in seiner gut 650-jährigen Dorfgeschichte trug.
 
Buklo (1369), Bocklo (1430), Bockell (1571), Bockel (1648) und eben Bokel (1855) sind als Ortsbezeichnungen auf den Findlingen eingraviert. Auf namentliche Spurensuche hatte sich der Bokeler Heimatforscher Helmut Trede gemacht. Der Strauch, um den die Steine aufgestellt werden sollen, wird eine Kupfer-Felsenbirne, die zu einer Maximalgröße von etwa fünf Meter heranwachsen soll.
 
Die Anlage der Beete liegt in den Händen der Ellerhooper Firma Oertzen, um die Beleuchtung kümmert sich Elektro Pohlmann aus Bokel. „Die Beete sollen das Gebäude sichtbar von den Parkplätzen trennen“, so Münster. Bunte Stauden werden den kleinen Wall schmücken, „und vielleicht wird es demnächst noch eine kleine Einweihungsfeier geben“, kündigt Bokels Bürgermeister an.
 
Gedacht wurde bei den Planungen auch an die Radfahrer. Auf Höhe des Eingangs zur Dörpstuv wurde eine Fläche gepflastert, die Platz für 12 Fahrradständer bietet. „Die Ständer werden demnächst kommen“, kündigt Münster an. Um die Radständer kümmere sich die Bokeler Firma von Hauke Ahsbahs. Auch Bänke sollen noch auf dem Vorplatz der Dörpstuv aufgestellt werden.

Quelle: SHZ, 18. August 2021

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