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Fünf Findlinge sind die Hingucker auf dem neugestalteten Vorplatz

Die Steine erinnern an die historischen Namen Bokels und sind Teil eines Projekts, das aus einer tristen Fläche ein Schmuckstück machte. Nicht nur Bürgermeister Wolfgang Münster ist begeistert.
 
Von Rathaus-Mitarbeiterin Urlike Karvink (Mitte) und den Mitgliedern des Bokeler Naherholungsund Umweltausschusses stammen die Pläne für die Neugestaltung des Dörpstuv-Vorplatzes. (c) Carsten Wittmaack
 
Bokel | Lange war der Vorplatz der Bokeler Dörpstuv eher unansehnlich. Eine triste Fläche, die weder optisch noch funktional überzeugen konnte. Binnen weniger Wochen hat sich das Bild komplett gewandelt. Ein kleiner Wall, Blumen, eine Rasenfläche und fünf Findlinge mit den historischen Bokeler Ortsbezeichnungen haben dem Vorplatz ein unverwechselbares Gesicht gegeben.
 
„Das sieht richtig toll aus“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Münster. Noch vor einem Monat wurde auf dem Areal kräftig gewerkelt. Steinmetze gravierten die Ortsnamen Buklo (1369), Bocklo (1430), Bockell (1571), Bockel (1648) und Bokel (1855) in die Steine, Landschaftsgärtner Dominik Morwinski setzte Blumen, und die Fläche für den Fahrradständer nahm Formen an.
 
Noch sind nicht alle Details vollendet
 
Zwölf Räder sollen einmal vor dem Eingang zur Dörpstuv Platz finden. Ganz fertig ist der Ständer noch nicht. „Die Teile kommen von einer Firma mit Sitz am Ahrtal“, verweist Münster als Grund der Verzögerung auf die Hochwasserkatastrophe. Noch nicht gepflanzt wurde die Kupfer-Felsenbirne, die den Vorplatz einmal überragen soll.
 
Ansonsten aber ist alles fertig. „Das ging nur, weil sich Ulrike Karvink aus dem Barmstedter Rathaus so dafür eingesetzt hat“, erklärt Münster. Den ersten Entwurf des Bokeler Bürgermeisters habe sie mit dem Satz kommentiert: „Das ist doch nicht Ihr Ernst!“ Gemeinsam mit den Mitgliedern des Bokeler Nah- und Umweltausschusses machte sich Karvink an die Neu-Planung des Areals.
 
Vorplatz als gelungenes Gemeinschaftswerk
 
„Alles ist zusammen entstanden“, lobt Münster. Und Karvink betont, dass sie „mit Herzblut bei der Sache“ war, weil ihr das Projekt „richtig viel Spaß gemacht“ habe. Knapp 20.000 Euro kostete die Gestaltung des Dörpstuv-Vorplatzes. Der Gemeindehaushalt wurde davon kaum belastet. Ein Großteil der Summe deckt das Regionalbudget der AktivRegion Holsteiner Auenland ab.
 
Quelle: SHZ Barmstedter Zeitung, 4. Oktober 2021

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