LEADER braucht Zukunft!

LEADER braucht Zukunft !

Seit über drei Jahrzehnten ist LEADER in Europa als Fördermethode für die ländliche Entwicklung verankert. Bisher wurde LEADER über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER) finanziert. Die Europäische Kommission schlägt im Entwurf zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 vor, Agrar-, Fischerei- und Strukturfonds zusammenzuführen. Dies hätte gravierende Auswirkungen auf Zuständigkeiten, Fördermodalitäten und regionale Umsetzung.

Hier finden Sie alle Informationen rund um den Mehrjährigen Finanzrahmen, Stellungnahmen sowie neue Entwicklungen.

Logo der Europäischen Union und Schleswig-Holstein

Die Zukunft von LEADER

Logo von AktivRegion Schleswig-Holstein mit Slogan „LEADER bedeutet Zukunft!“.

Seit mehr als 30 Jahren ist LEADER als Fördermethode für ländliche Entwicklung in Europa etabliert. Von unten hinauf entwickeln wir als Lokale Aktionsgruppen (LAGs) zusammen mit Akteur:innen aus Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft regionale Entwicklungsstrategien, um auf die konkreten Bedarfe unserer Region zu reagieren.

 

Bislang ist LEADER ein Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für ländliche Entwicklung (ELER) und wird aus ihm finanziert. Mit dem neuen Vorschlag der Europäischen Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 ist eine Zusammenführung von Agrar-, Fischerei- und Strukturfonds vorgesehen – LEADER hat in diesem Entwurf kein verbindliches Mindestbudget, wie es bislang mit 5 % der Fall ist. Damit hat Schleswig-Holstein zukünftig keine auskömmliche Mittelausstattung für die ländliche Entwicklung und es ist mit deutlichen Einschränkungen der Entwicklungsmöglichkeiten aller ländlichen Gemeinden zu rechnen. 

 

Aus diesem Grund positionieren wir uns als AktivRegion gemeinsam mit der Akademie für die Ländlichen Räume (ALR) und dem SHGT (Schleswig-Holsteinischer Gemeindetag) gegen den Vorschlag der EU Kommission und fordern unter anderem eine eigenständige und starke Politik für die ländlichen Räume, ein klar abgegrenztes EU-Budget sowie eine Beibehaltung der aktuellen Beteiligungssätze der EU an Förderprojekten.

 

Nachfolgend finden Sie das Positionspapier mit der Bedeutung von LEADER, einer detaillierten Erläuterung der geplanten Umstrukturierung sowie unseren Forderungen.

 

 

 

Wenn Sie noch einmal einen Überblick über LEADER Förderung und die aktuellen Veränderungen erhalten möchten, werfen Sie gerne einen Blick auf den Artikel von Anke Wehmeyer (BAG LAG). 

 

 

 

Auch einzelne Politiker:innen aus unserem Land machen sich für LEADER stark! Lesen Sie hier die Stellungnahme von Delara Burkhardt (SPD).

 

Positionierung der SRLE zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab 2028

Stellungnahme des Sachverständigenrats Ländliche Entwicklung (SRLE) beim Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)

 

Der Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung (SRLE) bezieht Stellung zum Mittelfristigen Finanzrahmen der EU ab 2028. Er äußert sich zu den schon seit langem kritisierten Punkten zu LEADER und appelliert an die sinnvolle Nutzung von Synergien der einzelnen Fonds.

Logo des Sachverständigenrat ländliche Entwicklung

LEADER braucht Zukunft!

Ländliche Räume mit ihren vielen kleinen Gemeinden sind die Stärke von Schleswig-Holstein. Ihre Zukunftsfähigkeit ist abhängig von europäischen Fördermitteln!

 

Die AktivRegionen Holsteiner Auenland, Pinneberger Marsch & Geest und Steinburg fordern: LEADER braucht Zukunft!

Wir fordern ...

Wir fordern ...

Wir fordern ...

Wir fordern ...

Wir fordern ...

Wir fordern ...

die Stärkung der zentralen Rolle von LEADER bzw. der AktivRegionen!

eine eigenständige und starke Politik für die ländlichen Räume!

ein klar abgegrenztes EU-Budget!

die Fortführung der zentralen Fördermaßnahmen: AktivRegionen, Mehrfunktionshäuser, MarktTreffs, ländlicher Wegebau!

die Beibehaltung der aktuellen EU-Beteiligungssätze!

die Beibehaltung der vorhandenen und erfahrenen Verwaltungsstrukturen!

6 Personen stehen auf einer Wiese und blicken nach oben in eine Kamera

Pressemittelung von AktivRegionen, ALR und SHGT

Warum die geplante EU-Reform Schleswig-Holsteins ländliche Räume unmittelbar betrifft

 

Am 12. August luden die AktivRegionen gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag (SHGT) und der Akademie für die Ländlichen Räume (ALR) zu einem Pressegespräch in die Räumlichkeiten des SHGT in Kiel ein. Thema war das Positionspapier zur Zukunft der ländlichen Räume in Schleswig-Holstein, das gemeinsam verfasst und im Juni veröffentlicht wurde. Im Vordergrund standen insbesondere die Hintergründe, die Gefahren sowie die Forderungen der drei Organisationen. Bei dem Pressetermin waren u.a. Journalistinnen und Journalisten von NDR, SHZ und R.SH anwesend. 

 

 

Pressemitteilung

Pressegespräch – Die Zukunft unserer Dörfer wird jetzt entschieden

Warum die geplante EU-Reform Schleswig-Holsteins ländliche Räume unmittelbar betrifft

 

Am 12. August luden die AktivRegionen gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag (SHGT) und der Akademie für die Ländlichen Räume (ALR) zu einem Pressegespräch in die Räumlichkeiten des SHGT in Kiel ein. Thema war das Positionspapier zur Zukunft der ländlichen Räume in Schleswig-Holstein, das gemeinsam verfasst und im Juni veröffentlicht wurde. Im Vordergrund standen insbesondere die Hintergründe, die Gefahren sowie die Forderungen der drei Organisationen. Bei dem Pressetermin waren u.a. Journalistinnen und Journalisten von NDR, SHZ und R.SH anwesend. 

 

Nachfolgend finden Sie veröffentlichte Zeitungsartikel und Radioberichte.

 

 

Eine Filmkamera ist auf eine Interviewpartnerin gerichtet
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